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Details unseres Kindergartens

 

So sieht es bei uns aus

Der grosse Ball macht Spass

 

Normalerweise sind bei uns 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahre angemeldet. Für den Betrieb des Kindergartens sind eine Pädagogin und zwei pädagogische Assistenten verantwortlich.

Das Haus unterscheidet sich äusserlich von den anderen Häusern in der Nachbarschaft höchstens durch Malereien und kleinen Figuren am Zaun. Innen haben wir das Prinzip: Raus mit den Stühlen. Natürlich sitzen wir auch an Tischen, aber wir haben Platz geschaffen für Hängematte, Sandkiste, Zelt und Spielen auf dem Fussboden, hören Musik und malen.

Ums Haus herum haben wir viel Platz zum Laufen, Klettern, Verstecken, den "Berg" runter rollen und mit Matsch spielen.

Die Öffnungszeiten sind Mo. - Fr. von 7:00 bis 14:00. 

 

Übergeordnete pädagogische Ziele

Was gibts denn da zu hören

Im §4 der Satzung des dänischen Schulvereins steht, dass es die Aufgabe des Kindergartens ist, die Kinder darauf vorzubereiten eine dänische, beziehungsweise die dänisch / friesische Schule, zu besuchen. Die Kinder sollen lernen die dänische und friesische Sprache zu verstehen und zu sprechen.

Die Arbeit des Kindergartens sollte ein Supplement zur Erziehung des Elternhauses sein. Den Kindern soll die Möglichkeit gegeben werden sich Wissen, Fertigkeiten, Arbeitsmethoden, Ausdrucksformen und Werte an zu eignen, die zur allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung des jeweiligen Kindes beitragen. In einem vertrauten Miljieu können die elementaren Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden. Es ist auch die Aufgabe des Kindergartens eventuelle Probleme in der Entwicklung eines Kindes zu erkennen, so dass früh-und rechtzeitige Förderung geleistet werden kann.

Viele Kinder sind das erste Mal für mehrere Stunden von ihren Eltern getrennt. Es ist daher wichtig, das eine Vertrauensbasis aufgebaut wird zwischen den Eltern und den Mitarbeitern des Kindergartens und den Kindern. Alle müssen sich dabei gut fühlen.

 

Unsere pädagogischen Ziele

Das ist zum Wändehochklettern

Bevor ein Kind in die Schule kommt, muss es viel leisten. Vergleichbar mit dem berühmten Eisberg, wo nur die Spitze erkennbar ist. 

In den drei Jahren, die ein Kind unseren Kindergarten besucht, möchten wir, dass das Kind Kompetenz auf drei Gebieten erwirbt: dem fachlichen, dem sozialen und dem persönlichen Bereich.

Wir bemühen uns am individuellen Entwicklungsstand des Kindes anzuknüpfen. In jedem Stadium der Entwicklung müssen Bewegungen und Fertigkeiten automatisiert werden. 

Wir nehmen uns die Zeit und geben dem Kind die Möglichkeit intuitive Wissenslust und Neugierde durch Vertiefen in Fragestellungen Antworten zu finden, die neue Fragen hervorrufen.

Durch Singen und Spielen, Reden und Zuhören - auf dänisch und friesisch -, vermitteln wir Kultur und Gewohnheiten. Aber auch das soziale Verhalten der Menschen miteinander in der Gruppe wird geübt.

Im Kindergarten knüpfen die Kinder die ersten Freundschaften, erleben Freude und Enttäuschungen, Zuneigung und Distanz und viele andere Gefühle.

Wir sind darauf bedacht die Umgebung so zu gestalten, dass die natürliche Entwicklung des Kindes berücksichtigt wird. Wir akzeptieren den Wunsch der Kinder nein zu sagen.

Die Erwachsenen im Kindergarten begleiten und helfen. Sie müssen loslassen können, spüren wenn das Kind alleine kann. Sie sind eine Art Sicherheitsnetz auf dem Wege Dinge selbst zu tun.

Kinder müssen spielen dürfen!

 

Der Umgang mit den Sprachen

Da lache ich ja drüber

Im Kilseng Børnehave arbeiten wir mit drei Sprachen, dänisch, friesisch und deutsch, und den dazugehörenden Kulturen.

Wir bemühen uns nach dem Prinzip der personengebundenen Sprachvermittlung zu arbeiten. Das bedeutet ein Erwachsener spricht friesisch, ein andere dänisch mit den Kindern. Die "Grundsprache" im Haus ist dänisch.

Ungefähr ein Viertel der Kinder kommen aus friesischsprechenden Heimen, ein Kind wächst mit dänische Muttersprache auf. Die Anderen sprechen deutsch zuhause.

Wenn die Kinder neu zu uns kommen überstetzen wir sehr viel. Die Erwachsenen sprechen also doppelt so viel wie andere Menschen, sozusagen. Später, wenn der passive Wortschatz gewachsen ist, gehen wir mehr und mehr dazu über nur noch dänisch / friesisch zu sprechen.

Viel erreichen wir durch Singen, Spielen, Erzählen in unseren täglichen "Sitzkreisen", wenn wir alle versammelt sind.

 

Sinneswahrnehmung

Massage

Wir sind der Auffassung, dass ein Kind erst wirklich bereit für die Schule ist, wenn die Grundmotorik optimal funktioniert. Das bedeutet, sich konzentrieren, dem Unterricht folgen, einen Bleistift richtig in der Hand halten und noch einiges mehr zu können.

Damit die Entwicklung des Kindes sinnvoll ist, achten wir darauf, dass die grundliegenden Sinne stimuliert und wahrgenommen werden. Für die Kindergartenarbeit ist die Entwicklung des Tastsinnes, des Gleichgewichtssinnes und der Raum-und Körperwahrnehmung von Interesse.

Es gibt im Haus, auf dem Spielplatz und in der Turnhalle Ecken, Räume und Möglichkeiten wo man malen, schaukeln, lesen, spielen, klettern, miteinander kämpfen kann.  Wir singen, basteln kleine Kunstwerke, erforschen die Natur, berühren merkwürdige Sachen. Irgendwo kann man in Ruhe allein und zu zweit sein und philosofische Betrachtungen anstellen.

 

Projekte

Die Welt ertasten und begreifen

Wir bieten Projekte an, entweder weil wir ein Thema für wichtig halten oder weil die Kinder sich mit speziell einer Frage beschäftigen möchten.

Die Arbeit mit Projekten gibt die Möglichkeit sich gemeinsam und individuell zu vertiefen und wieder neues Verständnis zu erlangen.

Dabei machen wir z.B. Museumsbesuche, oder gehen zum benachbarten Bauernhof, wenn wir gerade über Haustiere sprechen. Wir fahren in den Wald und vertiefen Sinneseindrücke wie Hören, Riechen und Sehen. Und wir gehen an den Deich und verknüpfen die gesammelten Erfahrungen zur Erweiterung des Horizontes.

 

Traditionen

Ist da was zu bewegen?

Natürlich greifen wir Traditionen auf oder knüpfen an traditionelle Begebenheiten an.

Warum und was soll das? Traditionen sind Regeln, Gewohnheiten und Gebräuche, Kulturvermittler.

Auf der einen Seite verlangt man nach ihnen, wartet sogar darauf, auf der anderen Seite werden sie gehasst.

Traditionen werden von Generation zu Generation überliefert. Sie sind es, die die Generationen verbinden zwischen Vergangenheit und Zukunft, ein wichtiges Glied in dem Verständnis für Geschichte. Durch Tradition findet man seine Identität.

Unter diesem Motto feiern wir Fasching auf dänischer Art, und das Biikefest ist ein wichtiges friesisches Ereignis. Geburtstage werden abwechselnd in dänischer oder friesischer Sprache abgehalten. Sommerfeste oder das Laternefest haben identische Traditionen. Wir feiern Weihnachten mit Julenisser und suchen zu Ostern Eier im Garten.

 

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